Das Klangzeit-Festival lädt nach Münster, 19.1. bis 2.2.2014

2014 nähert sich das „Klang Zeit“-Festival dem Thema Krieg und Frieden. Werke von Younghi Pagh-Paan, Luca Lombardi, Steve Reich, Toshio Hosokawa, Igor Strawinski, Betty Olivero sowie eine Auftragskomposition von Michael Jarrell werden erklingen. Inhaltlicher Schwerpunkt ist der östliche Mittelmeer-Raum, der in seiner Geschichte zu einer der meist umkämpften Regionen gehört und durch die aktuellen Revolutionsbewegungen erneut zum Kulminationspunkt gesellschaftlicher Umbrüche geworden ist: Wie klingt es heute an den Orten aktueller gesellschaftlicher Verwerfungen?
Unter dem Titel „Music of Displacement“ versuchen Komponisten Antworten: Chatschatur Kanajan (Armenien), Yannis Kyriakidis (Zypern), Manos Charalabopoulos (Griechenland) und Bassem Alkhouri (Syrien). Hinzu kommen neue Werke von Cecilia Kim (Korea) Taner Akyol (Türkei), Hassan Khan (é„gypten), Jörg Birkenkötter (Deutschland), Josef Bardanaschwili (Georgien/Israel) und Juri Kasparov (Russland). Zu hören ist auch Musik traditionellen Ursprungs aus der Türkei, dem Irak und Palästina sowie europäische Musik aus der Zeit des Westfälischen Friedensschlusses. In einem Workshop-Ensemble kommt es zur Begegnung von Musikern aus Israel, Libanon der Türkei und NRW.
Das Festival eröffnet am 19. Januar um 17 Uhr in der Münsteraner Stadthausgalerie mit einer Installation von Oliver Schneller, „Polis. Istanbul – Kairo – Jerusalem – Beirut“, eine achtkanalige Klanginstallation, die den Besucher an vier verschiedene Orte gleichzeitig befördert.
Das Programm kuratierten Reinbert Evers, Stephan Froleyks, Erhard Hirt und Fabrizio Ventura. Organisation: cuba-cultur, Münster, T +49 (0)251 54895, www.cuba-cultur.de . Festivalbüro: Erhard Hirt, Bühnenmanagement: Peter Kersting, Promotion: Pro Classics | T +49 (0)2181 211670.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Neue Musik Münster e.V. in Kooperation mit dem Kulturamt Münster, dem Theater Münster, dem Sinfonieorchester Münster, der Musikhochschule in der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster, dem Musikwissenschaftliches Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Akademie Franz-Hitze-Haus und cuba-cultur, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW, der Stadt Münster und der Schweizer Kulturstiftung proHelvetia.

Foto: Das Ensemble Hörsinn tritt am 24. Januar 2014, 19.30 Uhr, in der Musikhochschule Münster auf.

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